Herzlich Willkommen

Losung Freitag, 30. Juli 2021

Wer auf den HERRN hofft, den wird die Güte umfangen.

Psalm 32,10

Verein für Gemeindediakonie Barsinghausen

Der Verein für Gemeindediakonie Barsinghausen e.V. ist im Jahre 1898 von der Marienkirchengemeinde in Barsinghausen mit der Stadt Barsinghausen, dem Kloster Barsinghausen und dem Bergmannsverein gegründet worden. Zweck des Vereins war und ist die Armen- und Krankenpflege in Barsinghausen gewesen.

Der Verein für Gemeindediakonie e.V. betreibt das Alten- und Pflegeheim Marienstift in Barsinghausen, ist Alleingesellschafter der Tagespflege Marienstift in Barsinghausen und Mitgesellschafter der Diakonie-Sozialstation Barsinghausen-Ronnenberg gGmbH und der Petrushof Barsinghausen - gemeinnützige Ev.-luth. Betreuungsgesellschaft mbH, die mit dem Petrushof ein Wohnheim für seelisch Kranke, eine Tagesstrukturstätte, eine Tagesstätte, eine Praxis für Ergotherapie und das Ambulant Betreute Wohnen betreibt.

Der Verein versteht sich als diakonisches Angebot in enger Verbindung zur Ev.-luth. Kirche, die auch dadurch zum Ausdruck kommt, dass alle Ev.-luth. Kirchengemeinden in der Stadt Barsinghausen, neben der Stadt Barsinghausen, dem Allgemeinen Klosterfonds Hannover und dem Ev.-luth. Kirchenkreis Ronnenberg, Mitglieder des Vereins sind.

Die Einrichtungen

Vorstand und Aufsichtsrat Verein für Gemeindediakonie Barsinghausen e. V.

Vorstand des Vereins

 

Alleinvertretungsberechtigter Vorstand Joachim Richter
Schillerstraße 1
30890 Barsinghausen
Tel.: Tel.: 05109 – 519520
E-Mail: info@hospiz-barsinghausen.de
 

Der Aufsichtsrat bestehend aus:

  • Pastor Friedhelm Feldkamp, Aufsichtsratsvorsitzender, Wahl
  • 1. Stadtrat Dr. Thomas Wolf, Mitglied, Vertreter der Stadt Barsinghausen
  • Werner Rothe, Mitglied, Wahl, stellvertretender Vorsitzender
  • Jochen Brauns, Mitglied, Wahl
  • Ute Kalmbach, Mitglied, Wahl
  • Dr. Stephan Lüttich, Mitglied, Vertreter der Klosterkammer Hannover
  • Rita Herrmann, Mitglied, Vertreterin des Kirchenkreises Ronnenberg
  • Katrin Börnert, Mitglied, Kirchenvorstand der Petruskirchengemeinde Barsinghausen
  • Pastor Hans-Peter Daub, Mitglied, Dachstiftung Diakonie

Bericht der Mitgliederversammlung vom 10. Juni 2021

Goldenes Kronenkreuz der Diakonie für Werner Rothe

Werner Rothe freut sich über die Ehrung mit dem goldenen Kronenkreuz der Diakonie.

Als letzte Handlung als Vorsitzender des Aufsichtsrates des Vereins für Gemeindediakonie Barsinghausen e.V. hat Pastor Friedhelm Feldkamp für 50 Jahre aktive Mitarbeit in verschiedenen Funktionen Werner Rothe das Kronenkreuz der Diakonie in Gold verliehen. „Für mich ist das eine besondere und die wichtigste Ehrung“, sagte Werner Rothe vor der Mitgliederversammlung am 10. Juni im Saal der Petruskirchengemeinde in Barsinghausen. Seit 1971 engagierte er sich im Verein und war in den fünfzig Jahren maßgeblich an der Entwicklung des Vereins und des Alten- und Pflegeheimes Marienstift beteiligt.

Friedhelm Feldkamp hob hervor, dass Werner Rothe nicht nur für die finanzielle Ausstattung gesorgt, sondern mit dem Erweiterungsbau im Jahr 1993 und 1998 auch den weiteren Grundstein für die Zukunft des Marienstifts gelegt habe. „Seine kontinuierliche Tätigkeit als Geschäftsführer, Mitglied im Vorstand und zuletzt als stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat war immer davon geprägt, das Marienstift als kirchlich-diakonische Einrichtung, nah am Menschen und inmitten der Kirche zu gestalten“, so Feldkamp.

Die Ehrennadel „Goldenes Kronenkreuz“ wird durch die Diakonie Deutschland mit einer Urkunde als besondere Auszeichnung in Verbindung mit dem Diakonischen Werk in Niedersachsen verliehen und Personen zuteil, die sich ununterbrochen aktiv im Bereich der Diakonie eingesetzt haben.

Die Mitgliederversammlung hat Pastorin Ute Kalmbach und Jochen Brauns als Mitglieder im Aufsichtsrat bestätigt und für die bisherigen Mitglieder Pastor Friedhelm Feldkamp und Werner Rothe wurden Superintendentin Antje Marklein und Jürgen Haake gewählt. Die weiteren Mitglieder im Aufsichtsrat werden durch die institutionellen Mitglieder entsandt. Dies sind vom Allgemeinen Hannoverschen Klosterfonds, Herr Dr. Lüttich, von der Stadt Barsinghausen, der Erste Stadtrat Dr. Thomas Wolf, von der Dachstiftung Diakonie, Vorstand Pastor Hans-Peter Daub, vom Ev.-luth. Kirchenkreis Ronnenberg, Rita Herrmann und von der Petruskirchengemeinde Barsinghausen, Katrin Börnert.

Der Vorstand des Vereins, Joachim Richter, dankte Friedhelm Feldkamp für 12 Jahre Vorsitz im Aufsichtsrat und das kreative und vertrauensvolle Miteinander während dieser Zeit, in der gemeinsam viel Neues geschaffen und entwickelt werden konnte.

Der Verein für Gemeindediakonie Barsinghausen unterhält oder beteiligt sich an dem Alten- und Pflegeheim Marienstift, der Tagespflege Marienstift, der Diakonie-Sozialstation Barsinghausen-Ronnenberg, dem Petrushof Barsinghausen und saniert derzeit das Anna-Forcke-Stift in Barsinghausen und wird, zusammen mit der Dachstiftung Diakonie, nach Abschluss der Sanierungsarbeiten im Anna-Forcke-Stift in Barsinghausen ein stationäres Hospiz betreiben.

Foto und Text: Richter

Geschichte

1883: Im November legten Fräulein von Jeinsen und ich 25,-- Mark, welche bei Fräulein von Campes Hochzeit in unsere Armenbüchse gegeben waren, in die Sparkasse, als erste Einlage zu einem Fond, welche wir sammeln wollen, um unseren Ort dereinst eine Diakonissin zur Krankenpflege zu ermöglichen.

1889: Am 8. September wurde das 700-jährige Jubiläum des Bestehens von Kirche und Kloster festlich begangen. Die alte Zusammengehörigkeit von Dorf und Kloster leuchtete noch einmal hell auf. Sie bestätigte sich auch in einem Geschenk der Gemeinde, indem der Ortsverband uns eine Urkunde überreichte, nach welcher sich die Gemeinde verpflichtet, uns zur Unterhaltung einer "Gemeinde-Diakonie" einen jährlichen Zuschuss von 100,- Mark zu bewilligen.

1892: Das Diakonissenwerk hat sich in diesen Jahren zum Segen der Gemeinde erweitert. Es hat im Herbst 1891 eine zweite Schwester angestellt werden können.

1893: Der Pastor sammelt an einem Baufonds für ein Diakonissenhaus. Ich habe ein Sparkassenbuch für klösterliche Pflegegelder, deren fernstes Ziel ein Freibett in einem demnächstigen Krankenhause ist, zu sammeln angefangen.

1903: Am 8. November wurde unser schönes Diakonissenheim, dessen Bau zum größten Teil aus Spenden und Sammlungen finanziert wurde, eingeweiht.

1904: Unser Krankenhaus hat in diesem Jahre einige wenige kranke vorübergehend aufgenommen. Zwei Typhuskranke sind darin gestorben. An den Missionsabenden beteiligt sich der Konvent rege, der Pastor hält Vorträge über die Missionsarbeit unter den Heiden, dabei stricken wir für die Mission.

1905: Das Diakonissenheim ist kaum leer gewesen in diesem Jahre von Kranken. Die beiden Schwestern haben sehr viel zu leisten, an segbringender Pflege.

1953: Das Diakonissenheim wird in das Altersheim "Marienstift" umgewandelt.

(Zusammengestellt nach geschichtlichen Arbeiten von Herrn Pastor Thomas Engelbrecht.)

1954: Erster Erweiterungsbau des Hauses, Anbau von 6 Zimmern

1975: Errichtung der Haus- und Familienpflege, Umbau des sogenannten Bettensaales zu Einzel- und Doppelzimmern.

1994: Erweiterungsbau, Ausbau und Modernisierung. Ausweitung auf 38 Heimplätze, eine Pflegeabteilung befindet sich von jetzt an im Haus.

1995: Der erste Mann zog in´ s Marienstift!

1999: Errichtung des Veranstaltungsraumes und einer Verbindung zwischen Hoppenkamp und Schillerstraße. Schaffung von zwei Wohnungen des betreuten Wohnens.
Übernahme der Sozialstation Barsinghausen.

2005: Gründung der Diakonie-Sozialstation Barsinghausen-Ronnenberg gGmbH als ambulanter Pflegedienst für Barsinghausen und Ronnenberg.

2009: Im Mai 2009 fanden Umbaumaßnahmen statt wodurch im Marienstift eine Tagespflegeeinrichtung eröffnete.

2010: Beteiligung des Vereins für Gemeindediakonie an der Petrushof gGmbH Barsinghausen.

2012: Jubiläumsfeier zum 111-jährigen Bestehen des Vereins für Gemeindediakonie.

Heute: 40 Heimplätze im Marienstift, 15 Plätze für Gäste der Tagespflege und eine Wohnung für betreutes Wohnen.